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Therapiehunde

Der Therapiehund wird zusammen mit seinem Halter ausgebildet und verrichtet seinen Dienst unter dessen Anleitung.

Der heilende Prozess in der Interaktion zwischen Mensch und Tier beeinflusst unser ganzes Ich.

Der Hund ist wertfrei, er urteilt nicht, er betrachtet die Hautfarbe nicht, ihn stören keine ungeschickten Bewegungen oder Sprachfehler.
Er gibt dem Menschen ein Gefühl der Anteilnahme und Verständnis.

Der Hund kann in Welten eindringen, zu denen kein Mensch mehr die Erlaubnis bekommt, nur anzuklopfen (autistische, gefühlsverwirrte, sprachauffällige Kinder, aggressive, schizophrene Jugendliche..)
Auch bei Menschen mit Altersdemenz, Altsheimer oder Parkinsonpatienten..verrichtet ein Therapiehund ausgezeichnete Hilfestellung.

Der Mensch wird zu Verhaltensweisen und Bewegungen motiviert.
Durch die Akzeptanz des Tieres wird sein Selbstwertgefühl gestärkt.

Das Bedürfnis nach Berührung und Nähe, das sowohl der Mensch als auch das Tier in sich trägt, wird durch gemeinsame Aktivitäten gestillt. Streicheln, umhertollen, pflegen, füttern, beobachten und erleben wirkt sich nachweislich höchstpositiv auf Menschen aus.

Im Allgemeinen lernen die Kinder den Umgang mit dem Tier.
Es wird der Gefahr von Bissverletzungen durch falsches Verhalten der Kinder vorgebeugt.
Die Kinder lernen die Körpersprache und das Verhalten des Hundes einzuschätzen und dementsprechend zu handeln.

Chira bei einem Klienten Chira bei einer Klientin